Schulsanitäter schulen Lehrkräfte in Wiederbelebung
Oberschule Belm setzt auf lebensrettendes Wissen und stärkt die Erste-Hilfe-Kompetenz in der gesamten Schulgemeinschaft.
Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt jede Sekunde. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen wissen, wie sie im Notfall richtig handeln. An der Oberschule Belm haben deshalb die Schulsanitäter*innen Mia Linnemann, Laila Bockhöfer, Ben Kamper, Titus Lipkowski, Fabienne Heye und Lil Tempelmeier ihre Lehrkräfte in der Laienreanimation geschult.
Unter der Leitung von Frau Arens-Friedrich und mit Unterstützung von Frau Würth, unter anderem Erste-Hilfe-Beauftragte der Schule, erhielten die Kolleginnen und Kollegen am Donnerstag, dem 29.10.2026, zunächst eine theoretische Einführung mithilfe einer anschaulichen PowerPoint-Präsentation. Anschließend folgte der praktische Teil: An Reanimationspuppen wurde die Herzdruckmassage geübt und das richtige Vorgehen im Notfall aufgefrischt.
Im Mittelpunkt stand die einfache Formel „Prüfen – Rufen – Drücken“: einen Notfall erkennen, den Notruf 112 absetzen und unverzüglich mit der Herzdruckmassage beginnen.
Die Aktion knüpft an das Projekt „Schüler retten Leben“ an, das die Vermittlung von Wiederbelebungskenntnissen an Schulen fördert. In der Region engagiert sich hierfür unter anderem der Bramscher Notfallmediziner Dr. Andreas Atzeni gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft für präklinische Notfallmedizin e. V. (AGPN). Auch die Schulsanitäter*innen der OBS Belm haben bereits von diesem Engagement profitiert.
Das Ziel der Fortbildung geht über den Schulungstag hinaus: Die Lehrkräfte sollen die Inhalte in ihren LAZ-Stunden mit den eigenen Klassen aufgreifen und die Bedeutung der Laienreanimation weiter vermitteln. So wird lebensrettendes Wissen Schritt für Schritt in der gesamten Schulgemeinschaft verankert.
Denn eines ist klar: Man muss kein Profi sein, um Leben zu retten. Man muss nur wissen, was zu tun ist – und den Mut haben, anzufangen.
Jeder kann helfen – und jeder kann Leben retten.
