Die BO-Woche geht weiter – Werksbesichtigung bei AVO
Um acht Uhr machte sich unser Jahrgang 8 mit ihren Klassenlehrer*innen auf den Weg zur AVO. Im Rahmen unserer BO-Woche fand dort eine Werksbesichtigung statt.
Zum Auftrakt der Werksbesichtigung fanden wir uns im Untergeschoss der AVO-Werke um 8:30 Uhr ein und wurden nicht nur herzlich von Mitarbeitern, Ausbildungsleiter und Azubis des Unternehmens begrüßt, sondern trafen auch auf unseren ehemaligen Mitschüler Ruslan, der mittlerweile nach einem erfolgreichen Abschluss an der OBS Belm ein duales Studium bei der AVO begonnen hat und uns einen kurzen eindrucksvollen Überblick über die Ausbildungs- und Geschäftsbereiche präsentierte.

Und dann wurde es aufregend. Wir bekamen weiße Kittel, blaue Haarnetze und sogar Bartnetze (persönliche Anmerkung des Schulleiters: Bei den ganzen Schnäuzern unserer Jungs ist das kein Problem, aber bekommt mal einen Vollbart unter dieses Netzchen… Das war echt kompliziert!). Wir mussten alle Uhren, sämtliche Piercings und auch die Handys ablegen und durften dann die spannende Werkserkundung in Kleingruppen zu acht starten.

Unglaubliche 2,5 Kilometer legter wir zurück und durften in die Produktion, Lagerlogistik, Mühle und Technik des Unternehmens schauen. Dabei standen wir in Räumen, wo die Gewürze und Gewürzmischungen hergestellt wurden – und wir merkten sehr schnell in der Nase, ob Curry oder Pfeffer in der Luft lag. Wir standen in Räumen, in denen es bei Minus 10 Grad schon sehr kalt war und in anderen, wo die Maschinen manchmal so laut waren, dass man sich kaum verständigen konnte. Wir sahen unglaublich beeindruckende Hochlagerregale und stiegen sieben Stockwerke bis auf den höchsten Punkt des Unternehmens, von wo man an den Maschinen vorbei einen tollen Blick über ganz Belm hatte.
Zurück im Begrüßungsraum bedankten wir uns herzlich für die Einblicke und für die Möglichkeit, die AVO als Praktikums- oder Ausbildungsbetrieb kennenzulernen. Dankbar nahmen wir die Abschiedsgeschenke des Unternehmens entgegen und verabschiedeten uns nach fast 3 Stunden mit vielen Eindrücken und Bildern.

Vielen Dank für den tollen Morgen an alle Mitarbeiter*innen des Betriebs, die uns auf den Wegen durch die Hallen immer ein freundliches “Moin” zuriefen.
